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Nähzubehör – Was brauche ich?

Welches Nähzubehör Du als Nähanfänger nutzen solltest

Nähen ist in. Als Teil der DIY-Bewegung hat es in den letzten Jahren, vor allem bei jungen Leuten, ein Revival erlebt und wird nicht mehr nur mit Großmütterchens Hobby gleichgesetzt. Du bist selbst schon dem Nähfieber verfallen, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Lies die folgenden Tipps zu Nähzubehör und bald wird Deiner Nähkarriere nichts mehr im Wege stehen!

Nähen braucht Übung, aber schon bald kannst Du Dir Deine Mode genauso selber nähen, wie Du sie Dir vorstellst. Um als Nähanfänger eine gute Basis an Nähzubehör zu haben, gibt es ein paar essentielle Produkte, die Du in deinem Nähkästchen haben solltest. Im Folgenden findest Du eine Auflistung mit Erläuterungen:

Nähzubehör-für-Nähanfänger
Nähzubehör für Nähanfänger ©istockphoto.com/OlgaNik
  • Nähmaschine
  • Stoffschere und/oder Rollschneider
  • Maßband oder Lineal
  • Schneiderkreide
  • Nähgarn
  • Nahttrenner
  • Bügeleisen
  • Stecknadeln oder Stoffclips

 

Nähmaschine

Klar, ohne Nähmaschine kann man nicht nähen – sie ist somit das wichtigste Utensil Deines Nähzubehörs. Aber eine gute Nähmaschine ist teuer und bevor Du dafür so viel Geld ausgibst, solltest Du testen, ob das Hobby wirklich langfristig etwas für Dich ist. Vielleicht belegst Du einen Nähkurs – dort werden meistens Nähmaschinen bereitgestellt. Oder Du fragst Oma, Tante, Freundin, ob Du ihre Nähmaschine ausleihen darfst? Wenn Du Dir danach Dein Leben ohne nähen nicht mehr vorstellen kannst, schreibe die Nähmaschine doch auf Deine Wunschliste für Weihnachten!

Stoffschere und/oder Rollschneider

Ganz wichtig: Eine Stoffschere darf ausschließlich für Stoffe genutzt werden! Verwendest Du sie zum Schneiden von beispielsweise Papier, wird sie stumpf – umgekehrt wird eine Papierschere stumpf, wenn Du damit Stoff zuschneidest. Eine gute Schneiderschere kann um die 20 Euro aufwärts kosten. Wenn Du also erstmal nur ausprobieren möchtest, ob nähen ein Hobby für Dich werden könnte, greife auf eine günstige Bastelschere zurück.

Ein Rollschneider ist für den Beginn nicht unbedingt ein essentieller Bestandteil Deines Nähzubehörs, erleichtert später allerdings das Ausschneiden ungemein. Damit schneidest Du in der Regel schneller als mit einer Schere und die Kanten sind immer gerade. Dabei aber unbedingt eine Schneidematte unterlegen!

Maßband oder Lineal

Bevor du anfängst zu nähen, ist es besonders wichtig, den Stoff exakt zuzuschneiden. Wenn Du kein Maßband zur Hand hast, reicht als Nähzubehör für die ersten einfachen Nähprojekte auch erstmal das Lineal, das Du in der Schule benutzt hast.

Schneiderkreide

Schneiderkreide wird typischerweise im Schneiderhandwerk genutzt, um Schnittmuster auf den Stoff zu übertragen. Mittlerweile gibt es auch Stoffstifte, deren Linien beim Waschen oder nach einiger Zeit an der Luft von selbst wieder verschwinden. Da man seine Markierungen auf der Rückseite (linke Stoffseite) der Stoffe macht, ist es für den Anfang möglich mit einem Bleistift leichte Linien zu ziehen.

Nähgarn

Je nachdem, welche Stoffe Du vernähst, solltest Du das passende Nähgarn verwenden. Für den Anfang genügt ein Universal-Nähgarn.

Nahttrenner

Für Nähanfänger ein unerlässliches Utensil in Deinem Nähzubehör, denn Du wirst feststellen, dass Du zu Beginn nicht nur viele Stoffe zusammennähen, sondern auch wieder auftrennen musst. Der Nahttrenner besteht aus zwei unterschiedlich langen Haken, in deren Mitte sich ein scharf geschliffenes Messerchen befindet, welches die Nähte trennt.

Bügeleisen

„Gut gebügelt ist halb genäht“, besagt ein altes Schneidersprichwort. Deshalb gehört ein Bügeleisen unbedingt zum Nähzubehör für Anfänger. Gerade zum Fixieren von Nahtzugaben oder Umbügeln von Nähten ist es ein unerlässlicher Helfer und erspart Dir viel Aufwand.

Stecknadeln oder Stoffclips

Stecknadeln sollten in keinem Nähzubehör fehlen. Sie helfen Dir, mehrere Stoffschichten zusammenzuhalten, Applikationen an Ort und Stelle oder auch Reißverschlüsse zu befestigen. Gerade bei Stoffen, die leicht verrutschen, ist es wichtig, diese mit Stecknadeln zu fixieren. Als Nähanfänger solltest Du allerdings auf eher leicht zu verarbeitende Stoffe, wie beispielsweise Baumwollstoff, zurückgreifen.

Da Stecknadeln in manchen Stoffen (beispielsweise bei Regenbekleidungsstoff) allerdings Löcher hinterlassen, ist es in solchen Fällen besser Stoffclips zu verwenden.

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