Teichfolie – Gartenteiche selbst gemacht

Der Anbau eines Gartenteiches mit Teichfolie ist für die meisten Hobbygärtner ein wichtiges Vorhaben in der Gartengestaltung. Vor allem Hobbygärtnern kommt diese Variante zugute, da sie sich handwerklich nach Belieben austoben können. Zudem kann mit dem selbstständigen Teichbau eine Menge Geld sparen, da man keine teuren Experten hinzuziehen muss. Rubv.de gibt eine Anleitung, wie man die Teichfolie selbst einlegt.

Teichfolie: Den richtigen Platz zum Einbau finden

teichfolie: der teichbau ist etwas für profis

Mit der richtigen Teichfolie wird der Gartenteich dicht. (c) Ines Peters / pixelio.de

Zunächst einmal muss der richtige Standort festgelegt werden. Am besten eignet sich eine Stelle, an der sich der Besitzer besonders gerne aufhält. In Nähe der Terrasse ist immer ein guter Ausblick möglich, da dort meistens eine schöne Sicht auf die Gartenanlage besteht. Einen Teich direkt unter Bäumen anzulegen, ist nicht zu empfehlen, da herabfallendes Laub schnell mal das Wasser verunreinigt. Zumal könnten bei der Ausgrabung die Wurzeln des Baumes beschädigt werden. Nichtsdestotrotz gehört das Reinigen des Teiches zur Garten-Pflege und sollte auch regelmäßig durchgeführt werden.

Vorbereitung für den Einbau der Teichfolie

Wurde der passende Ort ausgewählt, so wird die Größe der Anlage mithilfe einer Schnur abgesteckt – wählen Sie die Form des Teiches nach Belieben.
Nun geht es an die Ausgrabung. Es ist ratsam, das Erdreich von außen nach innen abzutragen, denn so können die einzelnen Teichzonen besser angelegt werden. Schon während der Grabung sollten spitze Steine entfernt werden. Diese könnten später die Teichfolie aufschlitzen und für eine Verunreingung des Teiches bzw. eine undichte Stelle sorgen. Nachdem das Fundament steht, wird die Grube mit einer circa 10 Zentimeter dicken Schicht aus Sand oder kleinen Kieselsteinen ausgelegt. Das dient als zusätzlicher Schutz für die Folie.

Verlegung der Teichfolie

Anschließend geht es mit der Verlegung der Teichfolie weiter. Warme Tage bieten sich für diese Arbeit besonders gut an, da sich die Folie besser formen lässt und weniger Falten wirft. Die Folie wird als Erstes komplett über der Grube ausgebreitet. Nach und nach wird sie dann dem Grundriss angepasst. Damit diese Arbeit besser gelingt, empfiehlt es sich, die Folie mit runden Steinen glatt zu klopfen. Zudem kann die überstehende Folie mit ihnen beschwert werden, sodass sie nicht mehr abrutscht. Wenn alles passt, ist es ratsam, den Teich mit etwas Wasser zu füllen und einen Tag zu warten. So formt sich die Teichfolie zusätzlich den Umrissen an.
Sobald die Arbeit weiter geht, sollte die Teichfolie noch einmal von Dreck gereinigt werden. Dann kann es ans Befüllen des Teiches gehen: Am einfachsten ist es, ihn nach und nach mit Wasser zu füllen. So können die einzelnen Pflanzen leichter eingesetzt werden und nochmals eventuelle Korrekturen an der Folie vorgenommen werden. Die überstehende Teichfolie kann zum Schluss unter Steinen oder durch das Bepflanzen von z.B. Hortensien am Rand des Teiches versteckt werden.
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