Kletterrosen & Co. – Die Geschichte der Rosen

Fast jeder Mensch findet Rosen schön und bekommt gern welche geschenkt, doch genau dieser Brauch lässt Rosen das Besondere ein wenig verlieren.
Denn die Rose birgt viel mehr, als wir denken. Neben ihrem verführerischen Duft, der Farben oder generell ihrer Schönheit besitzen diese Pflanzen einige zusätzliche Eigenschaften, über die ich nun ein bisschen mehr Licht ins Dunkel bringen möchte.

Kletterrosen, Ramblerrosen und Wildrosen: Die Artenvielfalt ist umfassend

kletterrosen an einem haus

Kletterrosen gehören zu den beliebtesten Rosenarten. (c) schemmi / pixelio.de

Rosen sind so alt wie die Menschheit selbst und waren früher mal ein Nahrungsmittel. In China wurden vor rund 5000 Jahren die ersten Rosen gezüchtet und durch immer wieder durchzogene Kreuzungen entstanden schließlich bis zu 30.000 verschiedene Rosensorten. Die wohl eindeutigste symbolische Verbindung ist dabei immer die Liebe gewesen. Gefunden wurden die steinzeitlichen Rosen verstärkt in der Nordhalbkugel, sowie in Nordamerika.
Schon in der Antike lernten die Menschen die Rose zu schätzen und sie wurde zu einem wertvollen Gut. Im alten Griechenland wurde sie durch die Göttin Aphrodite erst wirklich zum Symbol der Schönheit und der Liebe. Die Reichen rieben sich mit Rosenöl ein, dekorierten ihre Wohnungen mit Rosenblättern und badeten in Rosenwasser – es gab sogar richtige Rosen-Feste.

Kletterrosen & Co. im Wandel der Zeit

Die Christen sahen die weiße Rose als Reinheit der Jungfrau Maria und die Menschen im Mittelalter dachten, die Rose sei aus einem Blutstropfen Christi gewachsen. Die Rose wurde nun am häufigsten als Emblem, Wappen oder auf Bannern abgebildet und wurde durch den Rosenkrieg der Häuser Lancaster und York zur Nationalblume Englands.
Später, im 16. und 17. Jahrhundert wurde sie durch die Seefahrer verstärkt von Osten nach Europa gebracht. Nun wurden auch die Höfe in der Renaissance und des Barocks mit ihnen verziert und die Rosen immer weiter gezüchtet. Die wohl größte Liebhaberin war die Gemahlin Napoleons, Josephine. Sie hatte in Ihrem Garten über 250 verschiedene Rosenarten anbauen lassen, die auch noch nach Ihrem Tod dort blühten.

Kletterrosen, Wildrosen und gezüchtete Rosen heute

Heute hat sich daran nichts geändert, die Rose ist immer noch ein Symbol der Liebe und wird weiterhin gezüchtet: Die Kletterrosen erreichen mittlerweile eine Wuchshöhe von über drei Metern. Doch auch andere Züchtungen haben Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Einer der bekanntesten Rosenbauer war David Austin, nachdem nun auch seine selbst gezüchteten englischen Rosen benannt sind.

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